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TU Berlin

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Der Sonderforschungsbereich 1029 hat sich zum Ziel gesetzt, dabei zu helfen, den Anteil von Frauen in den Gruppen der Studierenden, studentischen Hilfskräfte, wissenschaftlichen MitarbeiterInnen und letztendlich auch in der Professorenschaft nachhaltig zu steigern. Da bisherige Förderprogramme am geringen Frauenanteil in den technischen Fächern kaum etwas verbesserten, will der SFB 1029 auf mehreren Ebenen neue Wege gehen.

Ebene 1 und 2: Förderung in den Grundschulen und Gymnasien

Lupe [1]

Wir sind davon überzeugt, dass der Schlüssel für eine Steigerung des Anteils von Frauen in den MINT Studienfächern in den Angeboten für Schülerinnen insbesondere in den Grundschulen liegt. Bestehende Angebote sprechen meist nur Gymnasiastinnen an. Der SFB 1029 will Schülerinnen aus beiden Schulformen ansprechen.

Aus diesem Grund stellt der SFB 1029 seit neuestem ein Schülerinnenlabor zur Verfügung, das Fachlehrerinnen und Fachlehrern aus Grundschulen (ab 3. Klasse) und Gymnasien für Schülerinnengruppen mit wissenschaftlicher Betreuung durch die Mitglieder des SFB 1029 buchen können. Die Experimente werden entsprechend dem Kenntnisstand und Alter der Schülerinnen angepasst

Ein ursprünglicher, weitergehender Ansatz, die Experimente in Form eines regelmäßigen nachmittäglichen Unterrichts zumindest an den Grundschulen anzubieten, musste zunächst aus rechtlichen und versicherungstechnischen Gründen zurückgestellt werden.

Ebene 3: Förderung von Studierenden

Lupe [2]

In Zusammenarbeit mit dem Projektverbund proScience [3] (ehemals IMPETUS/Zielgerade) an der TU Berlin, das Weiterbildungsmaßnahmen, Beratung und interdisziplinäre Vernetzungsmöglichkeiten für Studentinnen anbietet, sind verschiedene Angebote erstellt worden. Ziel ist, möglichst schon in den ersten Semestern des Bachelorstudiums mit Informationen zu geeigneter Fächerwahl, Beratung und Stellenangeboten eine attraktive Entwicklungsmöglichkeit und Karrierechance für Studentinnen aufzuzeigen und die interessierten Kandidatinnen auf dem Weg durchs Bachelorstudium hin zu einer Mitarbeit im SFB 1029 auch zu begleiten.

Zum einen werden alle Ausschreibung des SFB 1029 für studentische Hilfskräfte gleichzeitig auf den Seiten von proScience, sciProjekt+ [4] veröffentlicht.

Zum anderen bieten die Teilprojektleiter des SFB 1029 ein Mentoringprogramm für Studentinnen im Verlauf des Bachelorstudiums (2. - 4. Semester) an. Es handelt sich dabei um ein langfristiges Programm mit individueller Fachberatung im kleinen Kreis, Fachmentoring durch die leitenden Professoren, Tipps zur sinnvollen Weichenstellung im Studium, erste Einblicke und Kontakte zu den Arbeitsgruppen des SFB 1029. Für eine Übersicht der individuellen Interessen der Studentinnen und eine damit verbundene bessere Ausganglage für die Beratung durch die Mentoren sind in Zusammenarbeit mit proScience Fragebögen erstellt worden, die konkrete Fächerinteressen der Studentinnen abfragen. Weitere Informationen können bei der proScience Koordinatorin Frau  Dr. Stephanie Beyvers ( [5])Tel.: 030-314-78659 eingeholt werden.

Ebene 4: Förderung von Doktorandinnen

Ebenso liegt uns die Förderung von den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen am Herzen. In Zusammenarbeit mit dem Gleichstellungscontrolling der TU Berlin und anderen Forschungsverbünden wird eine Vielzahl von Karrieretrainings angeboten. Die Workshops sind inhaltlich speziell für die wissenschaftliche Karriere ausgerichtet. Hierzu gehören Angebote wie Beantragung von Drittmittel, Strategien für Konferenzen und Führungstrainings.

Eine aktuelle Übersicht der angebotenen Workshops und die Anmeldung erfolgt über die Website des Gleichstellungscontrollings.

 

 

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